Packliste Radreise Tagebuch

Das beste Fahrrad für Bikepacking und Radreisen

Heute Morgen stand ich schon früh auf meinen Beinen, da es gestern Abend nichts vernünftiges mehr zu beißen gab, und die ausgelutschten Muskeln sich so dermaßen nach paar Proteinen sehnten. Die Stadt war gleich um die Ecke, und ein paar Meter weiter, lag auch der Strand, mit mega Blick auf die Kreidefelsen-Riesen. Aber dazu morgen mehr.

Zurück am Zelt, stand auch schon Charlie da, mit Gewehr bei Fuß und bereit zum Abrücken. Ich bat ihn gestern noch um Hilfe bzgl. meiner so vermurksten Gangschaltung. Er, ein feiner Ingenieur und Hobbytüftler, fand und behob den Fehler ziemlich zügig. Mal schauen, ob die Gänge am nächsten Berg wieder brav gehorchen werden.

Als kleines Dankeschön, verführte ich ihn dann mit einem schmackhaften Rührei auf mega viel Butter, und Baguette mit Knoblauchdip. Scheinbar hat es ihm gemundet :). Darauf hin hieß es au revoir.

Ich bin so geflasht von seinem Bike. Eine kurze Probefahrt war, trotz der 50 Kg an Gewicht, das wahre Wellness Erlebnis. Wie Zuckerwatte. Besonders der Sattel, oh Mann. Er fühlte sich auf Anhieb an, wie ein bequemer, weicher Stuhl, auf dem man gerne ein paar Stunden sitzen will. Im Vergleich, zählt mein Fahrrad doch schon zu den Foltermaschinen, mit einem Hobel namens SQ-Lab 602 active.

Ich startete noch ein kleines Fotoshooting, und notierte mir den Hersteller. Um bloß nicht zu vergessen, woraufhin ich demnächst sparen soll.

Nämlich auf das beste Bikepacking Reiserad, das ich bislang anreiten durfte. Zuvor testete ich einem Velotraum, VSF T400 und Norwid Gotland, und war kurz davor knapp 2000 € für einen gebrauchten auszugeben. Alles spitzen Bikes. Doch das von Thorn, hat mich vom Look and Feel her, schon am meisten angesprochen.

Das Thorn Nomad MK II (Doku-PDF) wird bei Thorncycles in England maßgeschneidert produziert. Nichts an diesem Rad ist gewöhnlich. Der Rahmen sowie dessen Komponenten sind gut durchdacht und speziell für längere Bikepacking oder Radreise Expeditionen konstruiert. Es kostet etwas, aber nicht viel mehr als bei der Konkurrenz die Rotor Bikes, Norwids oder Velotraums mit Rohloff Schaltung. Charlie meinte, etwas um die 3000 € inkl. dem Rohloff 14 Gang Speed Hub.

Es fühlt sich so stabil und gut an. Ich machte nur eine kleine Runde und kann mir deshalb kein wirklich repräsentatives Urteil bilden. Doch Charlie, alter Reise Veteran, der seit einer halben Ewigkeit schon am Biken und Hiken ist, testet den Esel nun seit 5000 Kilometern, und ist mit dieser Bikepacking Konfiguration, bislang auch sehr zufrieden.

Sein Brooks B17 Ledersattel hat schon 15.000 Kilometer auf dem Buckel, sieht aber jetzt noch aus wie geleckt (und Naß vom Regen). Hätte ich nur das nötige Kleingeld, würde ich sofort den nächsten Fahrradladen anfahren und mir einen Brooks B17 in Honig Braun besorgen.

Charlie schwört auch auf Shimano V-Brake Bremsen. Diese sind beim Thorn Nomad hinter der Gabel angebracht, und bekommen dadurch noch mehr Bremskraft. (XT oder XTR)

Ebenfalls Custom Made ist die Radreise Federgabel, welche ich optisch äußerst ansprechend finde. Sie wirkt sehr stabil und bietet auch Platz für breite Schutzbleche.

Dicke fette Schwalbe Dureme Reifen, gefüllt mit einer Handpumpe auf 5 Bar :). Die Nummer eins für Radreisen ist die Schwalbe Marathon Serie.

—- Ortlieb Taschen —-

Stylisch und mit einem kleinen Umbau mittels Spannseilen Rappelfest, passen diese Ortlieb High Visibility Bikepacks ideal zum Thorn Nomad MK II. Sie sind wasserdicht und deren ganze Oberfläche reflektiert bei Gegenlicht.

Das Maskottchen darf natürlich auch nicht fehlen. Er fand es irgendwo in Ljubljana auf der Straße.

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