Radreise Tagebuch

I Believe I Can Fly Route zu den Kreidefelsen in Etretat

Der frühe Vogel…Kann mich mal 🙂 . Heute ging es erst um 14 Uhr los. Zuvor bereitete ich ein paar Blogbeiträge vor und befüllte die Geräteschaft mit Strom. Das heutige Höhenprofil gecheckt, dachte ich, ach das wird ja chillig…

Ja, auf dieser Tour gab es Momente, an denen ich fast schon abgehoben wäre, bzw. mir der SPEED das T-Shirt auszog. Minutenlang ging es Steil bergauf, und im beinahe freien Fall dann wieder runter. Maximaler Schub: 65 km/h, ohne Pedalerien. Das war Mega und mir kamen echt die tränen.

So schön der freie Fall auch war, kam um die Ecke gleich die nächste Steigung. Und so weiter, und sofort. Doch man gewöhnt sich schnell daran. Nach vielen, zurückgelegten Kilometern ist jede Steigung, nur noch eine weitere.

Aber nach nur kurzer Freude, verstellten sich mir die Gänge, und die kleinste Übersetzung wollte nicht mehr arbeiten. Das war fatal, denn nur mit diesem, kleinsten Gang, schaffte ich es gerade noch, den steilen Hund hinaufzuklettern.

Shit Happens. Weiter geht´s durch malerische Örtchen und Wälder mit riesig hohen Bäumen.

Ich erzähle lieber nicht, was die Ziege 30 Sekunden nach diesem Foto gemacht hat.

Ach, ich erzähl´s doch 🙂 .. Sie hat sich selbst ins Maul gepinkelt *heul* … Fragt nicht wie, benutzt einfach eure Fantasie …

Von weitem dachte ich, es seih ein junger, schlafender Hase mit nassen Fell 🙂 .. Doch war es nur ein kleiner Baby Gourmet-Igel, der ganz vertieft in seiner Mahlzeit „steckte“. Ich musste ihn, samt Vogel schon förmlich von der Straße schieben, sonst wäre er die Mahlzeit für den nächsten Kandidaten.

Bei Aldi France dann „kurz noch“ nachgetankt. Durchgeschwitzt und stinkend, stand ich dann mit meinem Joghurt, eine halbe Stunde in der Schlange, die schon fast das Kühlregal erreichte. Die Kassiererin fand das scheinbar ganz normal, und die Leute um mich herum standen ruhig und entspannt. Eine halbe Stunde verbrannter Lebenszeit.

Dann, als ich schon draußen stand, sah ich durch das Fenster, den zweiten Kassierer anmarschieren. Er wog geschätzte 300 Kilo, und hatte Mühe sich in sein „Kassenterminal“ hineinzuzwängen. Schnell weg hier.

Nach nur 55 Kilometern musste ich pausieren und meine Gänge nachjustieren. Am Campingplatz angekommen, kratze ich mein letztes Futter zusammen, und schlug das Lager auf. Kurz danach lernte ich den Charlie kennen, einen Vollblut Reise-Veteranen, mit dem ich dann den Abend verbrachte. Good Night my Friends.

 

  1. Moin Sebo! Hört sich nach einem guten Trip an!! Den Blog schreibst du überragend ????????????
    Beste Grüße
    Bigfoot

    • Bigfoot altes Haus, hör auf mich zu verarschen 🙂

      Echt cool das du mal vorbeischaust!!! Ich hätte schon längst in Spanien sein müssen, aber shit happens..eat sleep ride repeat

      CHEERS

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