Radreise Tagebuch

Papa und Sohn auf Tour

Die Nacht war etwas unruhig. Ich schlug mein Zelt unter einem Apfelbaum auf, nichts ahnend, das mir ab Mitternacht ein Igel an die Wäsche gehen würde. Er kratzte und schnaufte an meinem Zelt. Anfangs dachte ich es seih ein Waschbär. Des Igels Schatten war so überdimensioniert 🙂

5 Stunden später, um 8 genau, lernte ich zwei coole Franzosen auf dem Klo kennen. Vater (59) und Sohn (24), unterwegs durch die Normandie. Der Alte musste alles schleppen, während sein Junge auf dem 7Kg Carbon Flitzer nur so vor ihm hin gleitete. 🙂 Zum Abschied schenkte mir Papi noch seine Wundsalbe. Bester Mann!

Respekt an die beiden, trotz Wind und Regen aufzubrechen. Ich für meinen Teil gleitete wieder in das warme Zelt und pennte mich erst einmal aus. Morgen geht die Jagd dann weiter, Richtung 100 Km Tagesziel.

  1. Thomas Kormann

    Hey Sebo!
    Ich habe völlig begeistert dein Tagebuch gelesen und bin echt voll neidisch auf deinen Trip!!
    Ich weiß irgendwie kommst du da durch und auch wieder zu Hause an!!!
    Wenn du irgendetwas brauchst, melde dich einfach!
    Meinen ganz großen Respekt hast du dir auf jeden Fall schon gesichert.

    • Hey Thomas, cool Dich hier zu sehen, und besten Dank für Deine lieben und pushenden Worte!!! Ich weiß, so eine Radreise ist nichts für jeden. Doch, mit dem richtigen Equipment (von mir aus auch ein E-Bike, da Frankreich mörderisch ist) und einer großen Tüte Zeit, ist es ein unvergessliches Erlebnis. Für Körper und Seele. Ich treffe hier so viele Radfahrer, vor allem ältere. Die 60+ haben bessere Kondition als ich.

      Mit dem wiederkommen ist es so eine Sache. Man kann ewig fahren, und hier auch irgendwo einen Minijob finden. Was verdienen tut man dabei aber nicht wirklich, mehr so um zu überleben 🙂 But I´ll be back

      Schau mal öfters hier vorbei!! Beste Grüße an Deine Familie.
      CYA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*