Radreise Tagebuch

Kiddies Invasion in Dannes und ein kleines, mir unbekanntes Insekt – Tag 33 bis 36

Stimmung: Anfangs etwas durchwachsen. Doch sie wurde besser 🙂

Produkte in diesem Beitrag: Bushbox Kochinsel (816g)| Alkohol für Spiritusbrenner (1000g) | Esbit Spiritusbrenner (91g) | Trangia Sicherheitsflasche 0,5L (80g) | Sony A6000 Systemkamera (285g) | Pentax SMC Super Takumar 55mm f1.8 Objektiv (215g)

Dies war mein bislang chaotischster Campingplatz. Hier blieb ich nur deshalb so lange, weil er einen 24h Aufenthaltsraum mit Free Wifi und Strom hatte. Fast wie zu Hause am Schreibtisch. Somit konnte ich endlich mal in Ruhe (denkste) meine 5 letzten Blogbeiträge nachholen und einen Haufen Fotos bearbeiten. Auch meinen ewig langen Packlisten-Artikel habe ich schon fast fertig.

Nun gut, der erste Tag im hübschen, kleinen Dorf Dannes war wirklich entspannend. Ich verbrachte ihn fast nur vor dem Laptop. Am zweiten Tag ging es dann los. 60 französische Kiddies (ca. 12 bis 20 Jahre) samt Aufpasser checkten ein. Alle mit Fahrrädern unterwegs. Ich hatte mein Zelt leider direkt gegenüber der Klos und Duschen aufgestellt. Und ab da war es vorbei mit der Ruhe.

Zwei Tage später dachte ich nur, RUN FOREST, RUN! Nichts wie weg hier. Das Rudel hat fast den ganzen Tag herumgewuselt, sich gegenseitig gejagt und geschrien. Aus den Smartphones schallte französischer HipHop.

Nachts ging das Jagden durch die Klos und Duschen weiter. ???? Wie ein Haufen großer Mäuse in einem kleinen Aquarium. Die Türen fielen beinahe aus den Verankerungen. ???? ????

Ohrstöpsel helfen immer. Doch ich wollte so gerne einmal ohne schlafen.

Finds ja cool das sie ihren Spaß haben. Würde ich früher bestimmt nicht anders machen. Aber so ab 1 Uhr nachts hätte ich sie dann doch gerne einmal gewürgt. ????

Naja, shit happens. Das Dörfchen an sich war richtig Cool und friedlich. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Bis auf ein paar meines Buddy´s, dem Mister T. Sieht er nicht putzig aus? Klebte den ganzen morgen lang an meinem Zelt.

Achja, und ich habe auch endlich mal Alkohol bzw. Brennspiritus auftreiben können. Von jetzt an kann ich kochen wo und wann ich möchte, ohne gleich die halbe Nachbarschaft auf sich Aufmerksam zu machen. Kein qualmender Ofen mehr. Ich könnte mit dem Esbit Spiritusbrenner auch im Zelt kochen.

Fazit des Tages: Der Esbit ultraleicht Spiritusbrenner erwieß sich als HIT! Auf vielen Campingplätzen sehen es die Leute nicht so gerne, wenn man mit qualmenden Lagerfeuer-Öfen hantiert.

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