Radreise Tagebuch

Das französische Wattenmeer – Tag 38 mit 30 Bildern

Fazit des Tages: Eine äußerst gelungene Wattwanderung. Fast menschenleer, könnte man dort sogar nackt spazieren gehen. Prickelnde Fußmassage inklusive.
Stimmung: Die Robbe aus dem nichts, war das Highlight des Tages. Und vor allem das perfekte Wetter.

Produkte in diesem Beitrag: Sony Xperia Z3 Compact (129g) | Bushbox Kochinsel (816g)Kochtopfset von Solostove (662g) | Funktionsmesser (80g) | Sony A6000 Systemkamera (285g) | Pentax SMC Super Takumar 55mm f1.8 Objektiv (215g) | Sportbeutel

Da ich gestern schon so begeistert vom Strand war, plante ich heute mal eine ausgiebige Wattwanderung. Doch zuvor sprang ich noch schnell in den Supermarkt. Zum Frühstück gab´s nämlich Pilze-Lauch Suppe mit Kichererbsen, Reis und einer guten Portion Brokkoli…

coole cartoons via oli hilbring

Hier in Frankreich gibt es so niedliche Suppenkräuterbüschel, bestehend aus einem Lorbeerblatt, Thymianzweigen und das dritte Gewächs sah aus wie Tannennadeln. Diese Kombination wertet jede Suppe so richtig auf, und schenkt ihr eine mediterran warme, und harmonische Geschmacksnote. Nebenbei ist Thymian auch noch für seine gesunde und heilende Wirkung bekannt.

So beim Suppe löffeln, schaue ich kurz rüber auf mein Smartphone. Sehe ich richig, das der Bildschirm rausfällt? ???? No way ???? Keine zwei Monate alt und schon fliegt das so hoch gelobte Sony Xperia Z3 Compact auseinander. Schuld an dem sich ablösenden Display ist wohl die Hitze (Kleber wird weich), und natürlich dessen Fehlkonstruktion. Aber dazu später mehr.

Also, ab geht’s ins Moorgebiet. Ich weiß immer noch nicht ob das ganze hier nur Ebbe ist. Doch die Flut kam weder gestern Abend noch heute Mittag. Aber egal. (Update: die Flut kam morgens 🙂

Die ersten 250 Meter waren miefender Muschelfriedhof. Danach kam angenehm matschig warmer Sand. Doch musste ich aufpassen, um nicht die vielen kleinen Krabbeltiere zu zertreten. Der auf meiner Hand war schon ein großes Exemplar. Die kleinen konnte ich kaum erkennen.

Ich dachte, auf so einer Wüstenlandschaft gäbe es nicht allzu viele Fotomotive. Aber heute hatte ich Glück. Ich watschelte rüber zu den Kitesurfern. Kurz vorm Ziel erblickte ich einen großen Stein..oder Moment..ach doch eine Robbe. Ich schien ihren Mittagschlaf unterbrochen zu haben. Sie schaute ganz verdutzt, legte sich aber wieder hin.

Die Kitesurfer sind mir auch entwischt. Da meine Kamera aber 24 Megapixel hat, konnte ich sie im Photoshop doch noch einiger maßen heranzoomen..

Das untere Pärchen wühlt ihr Abendessen hoch. Dort unten scheinen ganz leckere Schätze versteckt zu sein. Aber Muscheln, Schnecken und Krabbeltiere sind irgendwie nicht so mein Geschmack. Auf den ersten Metern roch es auch voll nach toter Muschel. Uuh

Später bin ich noch kurz durch die Stadt geradelt. Beim Fotografieren wurde ich öfter mal angequatscht, á la Privatsphäre und so. Denke ich, da ick Französisch nicht verstehen. Auch beim knipsen von schönen alten Häusern kam manchmal der Besitzer raus und fragte WTF ich sein Haus denn fotografiere?? Ich „ui, for my private album, merci“ natürlich..???? Ist schon übel wenn man die Sprache nicht komprende.

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