Radreise Tagebuch

Auf nach Holland – Tag 1 mit 22 Bildern

Tagesfazit nach 60 Km: Falsches Fahrrad? Falscher Sattel? Zu viel Gepäck? Zu wenig Strom? Whatever – Shit happens \o/
Stimmung: Müde, happy und erleichtert

Produkte in diesem Beitrag: Sony A6000 Systemkamera (285g) | Pentax SMC Super Takumar 55mm f1.8 Objektiv (215g) | Bio Kokosöl (250g) | Komoot Fahrrad Navi App | Samyang Weitwinkel-Objektiv (200g) | Sony Xperia Z3 Compact (129g) | Laptop Powerbank 23000 mAh (980g) | Laptop 12″ Thinkpad x230 (1600g)

Die Nacht zuvor war sehr kurz. Bis 4 Uhr morgens stopfte ich das ganze Zeug in meine 6 Packtaschen. Schon jetzt ahnte ich, das Gefährt wird ein rollender Panzer. Die letzten Amazon Pakete kamen mit Verspätung, und ich selbst eilte auf den letzten Drücker von der Arbeit (Messebau Service). Ich ließ es drauf ankommen, in der Hoffnung den Rest irgendwie von Unterwegs aus managen zu können, und ja es gibt noch sehr viel zu managen..

Und so sah mein Panorama vom Startpunkt „Borken Westfalen“ quer durch Rhede, Bocholt, Liedern, Isselburg bis zur holländischen Grenze aus.

Ich fuhr erst gegen 13.00 Uhr los, da ich meine ganzen Geräte noch aufladen musste. Schlussendlich wurde nix geladen, weil ich vor Aufregung noch vergaß die Stromleiste, an der alles Zeug hing, seitlich anzuknipsen. LOL ..Und so fuhr ich ganz entspannt mit 50% Akku und meinem Komoot Reiseführer Richtung Den Haag (ca. 200km). Die Sonne schien ab und zu, und es regnete nur noch jede Stunde. An diesem Tag schaffte ich 60km. Kurz vor Feierabend tauchte noch etwas Panik auf, da es dunkel wurde und noch kein Zeltplatz in Sicht. Mein ganzes Equipment war quasi noch Amazon verpackt, ich wusste nicht einmal ob beim bestellten Zelt vielleicht eine Stange fehlte oder die Isomatte ein Loch hatte (that what she said..:)

Dann auf einmal, sah ich ein Tor, und ich wusste, das es gut war. 🙂 Meine erste Nacht als schwarz Zelter. Sofort fand ich einen schönen Spot in der Ecke, gefolgt von einer reizenden Brennesel-Massage beider Beine. Den Untergrund musste ich noch ein wenig planieren und schon nach 10min war das Zelt aufgebaut. Am Abend gesellten sich noch eine Handvoll Krabbeltiere zu mir, und wollten gerne rein, aber daraus wurde nix. Um 00.30 Uhr ging es dann ins Bettchen.

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