Radreise Tagebuch

Raus aus dem Sumpf :) – Tag 6 in Utrecht mit 61 Bildern

Tipp des Tages: In Hollands Innenstädten lauern viele Bike-Polizisten. Die Fußgängerzonen sind ein NoGo für Fahrräder. Falls es dich erwischt, geltest du als „Tourist“ und bekommst nur eine Verwarnung. Trotzdem werden deine Daten, digital ans deutsche Amt übermittelt.
Stimmung: Jubel, Trubel, Heiterkeit. Schöne Tour.

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Juubel..Der Sonnengott hat meine Gebete erhört. Heute rollt der Panzer endlich wieder. 3 Tage auf einem menschenleeren Campingplatz herumzuhocken ist schon etwas spooky. Ich nutzte die Zeit um mein Gepäck nochmals zu inspizieren, und unnötiges wieder nach Hause zu schicken. Am ende schaffte ich es doch noch ein 6 Kg Häufchen an Ballast auszusortieren. Hmm..etwas unbefriedigend wenig aber ich musste auch den 100l Seesack endlich mal loswerden. 25 Euro kostete der Versand.

So, nun aber Yalla in die Pedalen getreten und weiter Richtung Meer. Zuerst eine Weile durch Dicht bewachsene Wälder und dann zurück in die Zivilisation, in dem Fall Utrecht.

Auf dem Weg besuchte ich noch eine interessante Kunstgalerie..

Und ehe ich mich versah, war ich schon da, in der malerischen Metropole Utrecht. Eine sehr lebendige und charmante Stadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten und coolen Einkaufsgassen.

Ich bin nur schnell durch einen Teil der City gehuscht, wollte jedoch am liebsten absteigen und zu Fuß weitergehen, mich irgendwo hinsetzen und ganz romantisch einen 12€ Zombie-Cocktail schlürfen..:) Oder einfach entspannt was Essen und die Ausblicke genießen.

Das absteigen hat mir kurz darauf aber doch noch, für nur schlappe 35 Euro Bußgeld, ein afrikanischer Fahrradpolizist erlaubt. Ich ging aber dann doch als Tourist durch, und wurde nur verwarnt. Bei der Aktion schoss mir irgendwie sofort dieses Video in den Kopf..Er sprach auch ähnlich, und sah ihm ähnlich..:)

Weiter hinein in den Großstadt Dschungel. So sieht eine gut besuchte Fahrradwerkstatt aus.

Hier isst Allah immer seinen Döner. Im heiligen Kebabtempel von Utrecht. Irgendwo hier habe ich auch meine schönen FlipFlops verloren 🙁

Und so langsam verließ ich das malerische Utrecht wieder.

Als nächste Stadt durchfuhr ich Woerden. Auch ganz schnuckelig.

Kirschbäume ziehen mich magisch an. Besonders wenn sie mitten auf dem Fahrradweg stehen. Zum ersten mal habe ich heute auch Schwanenjunge gesehen. Würde sie so gerne einmal anfassen (im Harry Potter Tarnumhang Style)..

Zufällig fand ich hier auch meine heutige Bleibe. Um 20 Uhr und nach mickrigen 50km musste ich meinen Laptop aufladen und für 11€ Campinggebühr habe ich mir mal ein gemütliches Plätzchen am Wasser gebucht :)..

Ach, und Rabbit – ich hab dich gehört, als Du nachts an meinen Packtaschen herumgeschnüffelt hast.

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