Radreise Tagebuch

Die Zecken Invasion – Tag 2 mit 22 Bildern

Tagesfazit: Dieses Fahrrad zu fahren ist wie Moped schieben! Mein Hintern tanzt im Dreieck!  Fast alle Bilder überbelichtet/unterbelichtet geknipst. Thumbs Up – Aber weiter geht´s..
Stimmung: Voller Stolz, die erste Nacht im Busch verbracht zu haben.

Produkte in diesem Beitrag: Sony A6000 Systemkamera (285g) | Pentax SMC Super Takumar 55mm f1.8 Objektiv (215g) | Bio Kokosöl (250g) | Komoot Fahrrad Navi App | Laptop Powerbank 23000 mAh (980g) | Sony Xperia Z3 Compact (129g) | Laptop 12″ Thinkpad X230 (1600g) | Funktionsmesser (80g) | Mountaintop 2 Mann Zelt (2300g)  | Samyang Weitwinkel-Objektiv (200g)

Schon früh klingelte der Wecker, in Form von ein paar, sich ums Revier prügelnder Amseln. Zudem war es ab 6.00 Uhr schon echt brutal hell im Zelt. Nachts war es aber auch nicht wirklich Dunkel, da der Mond viel Leuchtkraft spendete. Geschlafen habe ich wie eine Katze, jedes rascheln machte mich wach. Dem entsprechend war ich auch so fit am morgen. Oder hab gestern doch noch mit Sandmännchen ne Flasche Vodka leer gemacht?!. 🙂

Aber nicht nur meine Augen klebten noch zu, ich glaube Nachts ging auf meinem Fahrrad eine Party ab, auf jeden Fall sah es dort etwas klebrig aus.

Ich packte meine Klamotten und verließ still und leise das 5 Sterne Grant Hotel durch die Vordertür. Dann mal weiter Richtung Den Haag.

Dieses Dohlen-Junge hat wohl einen falschen Start erwischt. Hab es etwas von dem Fahrweg geschoben. Die Dohlen-Eltern schrien aus den Bäumen als wenn sie mir gleich an die Gurgel wollten. Und das machen sie oft auch um ihre Jungen zu schützen. Ganz gleich wie groß der Gegner ist. Mutig!

Holland ist wie geschaffen für Radfahrer. Bicycles First lautet hier das Motto. Überall gibt es breite Radwege und die Ampeln sind auch ganz darauf ausgerichtet. Die Leute sind sehr freundlich und grüßen einen des öfteren. Besonders wenn man mit so einem Packesel unterwegs ist. Englisch ist hier auch kein Problem.

Schöne große alte Bäume. Danach kam bisschen Wüste, gefolgt von einem Tropenwald. Trotz des starken Windes, hat die Strecke schon Spaß gemacht.

Heute fuhr ich knapp 80km. Eigentlich wollte ich auch irgendwo im Wald zelten. Fand einen netten Spot, schön versteckt hinter einer Düne und 10m von der Hauptstraße entfernt. Ich checkte die Location, fuhr etwas in den Wald hinein, und ich schwöre auf Gott, bekam so einen Schock! ..als ich kurz darauf auf meine Beine schaute. Mindestens 10 Zecken, an jedem Bein, krochen langsam empor. Ich war nur 5min dort und hatte so viele Zecken wie im ganzen Leben nicht. Uah..

Also schnell Google Maps aktiviert und ab zum nächsten Campingplatz. Es war ja 21 Uhr und der Sattel fühlte sich an wie ein Hobelgerät. Später im Zelt zupfte ich mir noch zwei Zecken aus der Wade, ab dann war wieder Ruhe im Stall.

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